Gehäkelte Kosmetik-Utensilos

Hier mal ein kleiner Beitrag über schnell gehäkelte Utensilos zwischendurch. Wir haben gerade Original Textilo Stripes in Nude-Rosé Waffelpiqué bekommen. Und da kann ich doch endlich mal diese beiden „Girl`s baskets“  präsentieren.  In dem femininen, grau-weiß gehaltenen (Mädchen-)Zimmer wirkt das etwas ins Lachs tendierende Nude-Rosé besonders gut, wie ich finde:

Eckige Utensilos in nude-rosé
Eckige Utensilos in nude-rosé

Für die eckige Form der Utensilos:

Für ein Körbchen in dieser Größe (ca. 15 x 15 cm) reicht ein Knäuel à 250g Original Textilo Stripe. Gehäkelt mit 10mm Häkelhaken (12er geht auch). Wer mag, kann auch ein paar gesammelte Stöckchen daran binden…oder ein Leder-oder Korkschild daran befestigen. Mehr Deko ist nicht notwendig. Diese Utensilos habe ich gleich von Vornherein eckig gehäkelt (also eine eckige Grundform für den Boden). Der Rest geht dann wie bei jedem anderen Körbchen einfach rund herum). Bei der Verwendung von Original Textilo Stripes kann man aber auch einfach runde Körbchen häkeln und diese dann anschließen in Form drücken. Da Original Textilo Stripes so gut wie kein Elasthan enthalten, „flutschen“ sie nicht gleich wieder wie Gummiband zurück, sondern halten die ihnen angedachte Form auch so ganz gut. Am meisten Halt bekommt man, wenn man die Körbchen einfach in der Waschmaschine mit ähnlichen Farben wäscht (bitte keinen Weichspüler verwenden). Nach der Wäsche (und dem Schleudern) in Form drücken und zum Trocknen hinstellen. Beim Trocknen festigt sich die eckige Form noch besser. Das In-Form-Biegen funktioniert so nicht bei elasthanhaltigen Textilgarnen – also nicht bei NewLines, Creativos oder anderen Importgarnen).

Eckige Utensilos nude-rosé
Eckige Utensilos nude-rosé

Natürlich habe ich für mich selbst dann auch noch ein paar in grau und weiß gehäkelt:

Eckige Utensilos
Eckige Utensilos
Kleine eckige Utensilos
Kleine eckige Utensilos

Und noch ein Tipp:

Diese kleinen Utensilos kann man auch sehr gut aus Bändchengarn XL oder Bändchengarn XL extrabreit häkeln. Dafür empfehle ich einen 8mm (oder 10mm) Häkelhaken. Eine Rolle Bändchengarn XL extrabreit reicht beispielsweise für zwei kleine Körbchen à ca. 14 x 10 cm:

Zwei kleine Utensilos aus Bändchengarn XL extrabreit
Zwei kleine Utensilos aus Bändchengarn XL extrabreit

Bändchengarn enthält auch kein/kaum Elasthan und ist deshalb auch etwas formbar, jedoch nicht ganz so stabil wie Original Textilo Stripes (aber dafür etwas zarter, was ja manchmal – gerade für Minikörbe – auch gefragt ist).

Hier noch ein kleines Miniutensilo (runde Grundform) aus Bändchengarn XL mit unserem neuen Korkschild:

Rundes Mini-Utensilo aus Bändchengarn XL
Rundes Mini-Utensilo aus Bändchengarn XL

Die kleinen Korkschilder sind übrigens eine echte Alternative zu unseren Lederschildern. Und das Material ist super weich und absolut biegsam – also, überhaupt nicht so spröde und brüchig, wie man das vielleicht erwarten würde von Kork.

 

 

Gestrickte Decke aus Bändchengarn

Mit meiner neuen Strickdecke aus Bändchengarn kann der Sommer kommen (da ja erfahrungsgemäß auch der Sommer durchaus manchmal etwas kühlere Tage für uns bereit hält). Mit dieser Decke bin ich gerüstet. Sie wärmt, ohne dass man ins Schwitzen gerät. Genau richtig.

Strickdecke und Kissen
Strickdecke und Kissen

Diese moderne Grobstrick-Decke und die Kissen passen doch super zu dem 80er Jahre-Metallstuhl?! Viele Jahre hat er auf dem Dachboden verbracht und darauf gewartet, dass diese Art Stuhl wieder modern wird. Und Mode ist ja so berechenbar. Es braucht nur Geduld. Nun wird es Zeit, dass dieses altgediente Möbelstück wieder zu neuen Ehren kommt, fand zumindest meine große Tochter, die ihn neulich spontan „wiederbelebte“, indem sie ihn in ihr Zimmer holte. Und „aus alt mach neu“ ist ja sowieso unsere Devise (und in diesem Fall hat ein kurzes Entstauben dafür ausgereicht). Wer von uns beiden allerdings letztendlich die Decke bekommt, das ist noch nicht abschließend geklärt.

Strickdecke aus Bändchengarn
Strickdecke aus Bändchengarn

Für die Decke habe ich Bändchengarn XL extrabreit verwendet (hier im Farbton „Stone“), insgesamt fünf Rollen. Sie misst ca. 130 x 170 cm – ist dabei aber in jede Richtung ziemlich weit dehnbar. Gestrickt mit 12 mm-Rundstricknadeln im Patentmuster.

Genauso gut könnte man aber auch im Perlmuster arbeiten: eine Masche rechts und eine links im Wechsel und in der Rückreihe jeweils um eine Masche versetzt dasselbe, so dass immer abwechelnd eine rechte und eine linke Masche sichtbar sind – das geht auch, liegt genauso schön glatt und ist noch einfacher:

Bändchengarn im Perlmuster gestrickt
Bändchengarn im Perlmuster gestrickt

Hier hatte ich ursprünglich mit 15 mm-Rundstricknadeln gearbeitet, fand es jedoch etwas zu locker. Deshalb würde ich auch hier eher 12 mm-Rundstricknadeln empfehlen.

Natürlich kann man für eine solche Decke auch Bändchengarn XL verwenden (da gibt es ab heute übrigens auch mehrere neue Farben!). Aber es kann sein, dass man damit eine Rolle mehr benötigt für dieselbe Größe, da es etwas weniger Lauflänge hat (bei auch etwas höherem Baumwollanteil). Optisch wird es jedenfalls keinen besonderen Unterschied ausmachen. Da ist dann vielleicht einfach die Farbe ausschlaggebend, die einem bei dem einen oder anderen Garn am besten gefällt. Die Nadelstärke 12 sollte auch passen.

Die Verwendung des Patentmusters hat für die Decke folgende Vorteile:

    1. Es sieht auf beiden Seiten gleich aus, so dass man keine Vorder- und Rückseite hat (das gilt aber auch für das Perlmuster).
    2. Außerdem meine ich, dass man weniger Material braucht, als wenn man z.B. im Rippenmuster stricken würde. Das würde zwar ähnlich aussehen, aber Rippenmuster ist eben „Bündchenmuster“, d.h. dass es sich insgesamt etwas zusammenzieht und bei Bedarf dehnbar ist. Dadurch würde die Decke kompakter und eben kleiner werden – bei gleichem Materialverbrauch. Deshalb bietet sich das lockere Patentmuster für Decken und alles, was schön locker fallen soll, an (für Teppiche würde ich eher zum Rippenmuster raten, weil das mehr Formstabilität bringt – aber eine Decke soll locker fallen und nicht starr herumliegen).
    3. Patent ist einfach und schnell gestrickt – auch wenn der Name vielleicht anderes vermuten lässt. Das Einzige, was einem nicht passieren sollte beim Patent: Man sollte keinen Fehler machen, der einen zum Aufmachen eines Teilstücks zwingt. Es ist nämlich sehr schwer, danach wieder die Nadel in die Maschen und Überschläge zu fädeln (das Problem hat man beim Perlmuster übrigens nicht). Aber notfalls geht auch das. Also: nur keine Angst vor diesem „patenten“ Muster.
Sofa-Strickdecke im Patentmuster
Sofa-Strickdecke im Patentmuster

Ich finde ja, auf dem Sofa macht sie sich auch ganz gut….

Filzseil-Strickteppich – dicke Wolle in Teppichqualität

Und hier mal wieder eine Kundenarbeit: Ein Mega-Filzseil-Strickteppich von Karen:

 Dicke Wolle - Strickteppich von Karen
Dicke Wolle – Strickteppich von Karen

Dieser Mega-Strickteppich ist echt beeindruckend: Elf Kilogramm Filzseil hat Karen darin mit 25-mm-Rundstricknadeln im rechts-links-Rippenmuster zu einem Teppich von 1,30 m x 1,80 m verstrickt (also pro Quadratmeter ca. 4,7 Kg Filzseil). Dafür hat sie aber auch einen Teppich, der einer Matratze nahekommt. Verstricktes Filzseil ergibt ungefähr eine Teppichhöhe von 5-6 cm – da muss ein „normaler“ Teppich erst mal hinkommen. Auf den ersten Blick hatte ich gedacht, der Teppich wäre glatt-rechts gestrickt (ich hatte mich nur gewundern, warum er trotzdem so schön glatt liegt….Glatt-rechts rollt sich nämlich gern etwas am Anfang und am Ende ein, so dass der Teppich dann von allein nicht so gut liegen würde). Rippenmuster liegt perfekt (ähnlich wie auch kraus-rechts-Gestricktes – nur eben mit der Rechts-Strick-Optik). Entstanden ist hier jedenfalls nicht nur einfach ein Teppich – eher eine Art „Wohlfühl-Oase“ mitten im Wohnzimmer. Ich glaube, so ein Teppich wird zum Mittelpunkt, der Akzente  im Raum setzt. Ohne Schnickschnack – im klaren Rippenmuster kommt das dicke Filzeil besonders gut zur Geltung und entfaltet seinen ganz eigenen Charme.

Vielen herzlichen Dank für die tollen Fotos!

Das Besondere an Filzseil

Auf einem Foto (zweite Reihe von oben, ganz links) sieht man auch einen Querschnitt durch das Filzseil: Der dicke, aber aus mehreren nicht miteinander verbundenen Jutesträngen bestehende Kern ist das Besondere an unserem Filzseil: Die Jutebänder sind stabil, aber doch auch noch frei gegeneinander beweglich, so dass sie im Inneren des Filzseiles nicht stören oder von außen als starrer Kern empfunden werden. Das Seil ist dadurch trotzdem noch gut biegsam, aber gleichzeitig strapazierfähig und belastbar. Oft sieht man im Internet Teppiche (oder auch gern Decken), die aus viel zu weichen Wollschnüren – die kaum fester verbunden sind als Kammzug – gehäkelt oder gestrickt sind. Da fehlt dann einfach die Stabilität. Wer einen Teppich stricken möchte, sollte nicht auf solche „watteweichen Optik-Wunder-Wolken-Teppiche (oder Decken)“ aus sogenannter Chunky-Wool hereinfallen. Die sind zwar schön anzusehen – mehr als Ansehen halten die aber auch nicht aus. Andererseits kann ein zu dicker und fester Jutekern aber auch stören. Wenn der Kern zu derb ist, lässt sich das Material nur sehr schwer verabeiten, und der Kern drückt und stört oft auch im fertigen Teppich. Solche Wollschnüre oder Filzseile sind dann eher zum Weben von Teppichen geeignet – nicht zum Stricken oder Häkeln. Dafür braucht es eine besondere Struktur, die unsere erprobten grubaro® Produkte bieten.

Häkelteppich aus Filzseil

Dasselbe gilt aber auch für Häkelmaschen. Dieses „Mega-Projekt“ aus Filzseil werde ich demnächst sicher noch mal genauer vorstellen: Und zwar den rund gehäkelten Teppich aus Filzseil, an dem Silke noch arbeitet. Hier ein Foto von Zwischenstand:

Häkelteppich aus Filzseil von Silke
Häkelteppich aus Filzseil von Silke – noch nicht ganz fertig

Diese Megamaschen hat sie mit den Fingern gehäkelt – mit unserer grubaro®Fingerhäkelanleitung in der (auch noch nicht ganz fertigen) Vorabversion unseres Anleitungsheftes. Geklappt hat´s trotzdem perfekt, würde ich sagen. Super gleichmäßige Arbeit. Das Fingerhäkeln geht mit dem dicken Filzseil sehr viel schneller „von der Hand“ als die Arbeit mit einem Häkelhaken und ist deshalb für Filzseil sehr zu empfehlen. Warten wir mal ab, was da noch kommt. Ich bin gespannt auf weitere Fotos, wenn der Teppich ganz fertig ist.

So, das war´s erst mal für heute. Bis bald.

 

Zeit für die Osterdeko

So langsam wird es Frühling und Zeit für die Osterdeko. Und die Tage werden länger. Für mich ist die handmade Braunschweig immer der Startschuss in den Frühling. Es ist meist unsere erste Messe im Jahr, bei der wir abends zum Abbau noch Tageslicht haben. Das ist das Zeichen dafür, dass die dunkle Zeit sich ihrem Ende neigt. Die ersten Frühlingsboten blühen im Garten und morgens zwitschern die Vögel. Endlich! Jetzt wirds Zeit für die Frühlingsdeko:

Osterkranz & Frühlingskranz
Osterkranz oder Frühlingskranz

Ich hatte für das Wollefest gerade aus Bändchengarn XL extrabreit in Maigrün einen Styroporkranz umstrickt.

Osterkranz stricken
Osterkranz stricken

Materialbedarf:

Eine Rolle / 250g hat ausgereicht. Und es ist sogar noch etwas übrig geblieben. Dazu eine 15mm Rundstricknadel mit kurzem Seil (80 cm). Ihr könnt für diesen Kranz nach der Anleitung im Heft „Adventskränze“ arbeiten. Ein Extrablatt mit Maschenangabe für diesen Bändchengarnkranz liegt ab sofort dem Heft bei. Gestern habe ich zufällig beim Einkaufen die filigranen Schachbrettblumen entdeckt. Und auch, wenn sie nicht echt sind, so sehen sie doch fast so aus. Dazu ein paar Oster-Deko-Eier zum Einstecken. Schachbrettblümchen zweimal mit Filzseil umwickelt und schon ist mein Frühlingskranz fertig gewesen. Wie immer: eine schnelle Deko (Filzseil als Meterware – ganz neu im Shop und für viele Dekozwecke geeignet).

Mit dem Rest habe ich eine kleine Blechdose umhäkelt.

Dose umhäkelt
Dose umhäkelt in Strickoptik

Auch wenn es aussieht wie gestrickt: Die Dose ist mit 8 mm Häkelhaken umhäkelt (man sticht dabei nur anders in die Maschen ein, so dass sich die Strickoptik ergibt).

Der Kranz ist aber wirklich umstrickt! Da habe ich nicht getrickst.

Osterkranz Osterdeko
Osterkranz Osterdeko

 

Bändchengarn XL extrabreit – ganz NEU

Unser neues Bändchengarn XL extrabreit unterscheidet sich eigentlich nicht wesentlich von unserem „alten“ Bändchengarn XL. Das Band ist ca. zwei Millimeter breiter, aber insgesamt macht das keinen großen Unterschied, da das Material dafür ein ganz klein wenig zarter ist – damit gleicht sich das aus und im verarbeiteten Zustand ist quasi kein Unterschied zu erkennen. Allerdings hat das neue extrabreite Bändchengarn eine etwas höhere Lauflänge, nämlich ca. 150 Meter (zu 120 m bei Bändchengarn XL), und ist damit sogar noch ergiebiger!

Kissen aus Bändchengarn XL extrabreit
Kissen aus Bändchengarn XL extrabreit

Dieses knapp 40 x 40 cm große Sofakissen habe ich mit 10mm Rundstricknadel und einer Rolle Bändchengarn XL extrabreit (250g) gestrickt. Ich habe das Garn zwar bis fast auf den letzten Zentimeter aufgebraucht. Aber es hat gereicht! Da ich von vornherein nicht sicher wusste, wie weit ich mit der einen Rolle kommen würde, habe ich vorsichtshalber die Rückseite glatt rechts gestrickt. Hätten am Schluss dann ein paar Reihen gefehlt, wäre das nicht so schlimm gewesen. Nach dem Zusammennähen wäre das Kissen dann halt etwas rechteckig und nicht ganz quadratisch geworden, aber das wäre dann kaum aufgefallen – beim Karomuster hinten hingegen  hätte man das deutlich gesehen, wenn die letzten beiden „Quadrate“ dann zu Rechtecken mutiert wären. Wie dem auch sei: Das Kissen ist mit einer Rolle fertig geworden.

Natürlich habe ich fleißig weitergestrickt und gehäkelt, weil Bändchengarn einfach Spaß macht. Es strickt sich wesentlich leichter als Textilgarn, weil es doch zarter ist und nur so über die Nadeln rutscht. Das ist wie Urlaub für mich 😉

Hier habe ich mal meine Kissenkollektion aufgetürmt – bestehend aus beiden Bändchengarnen, weil sie sich beide einfach hervorragend für Kissenbezüge eignen. Ob mit einfachem Arbeitsfaden und 10mm Nadel oder mit doppeltem und 15mm Nadel (dann brauchst du aber auf jeden Fall zwei Rollen pro Kissen). Es macht Spaß und das Ergebnis wird toll!

Kissen aus Bändchengarn
Kissen aus Bändchengarn

Für Kissen ist Bändchengarn besonders gut geeignet: Zum einen aufgrund seiner großen Lauflänge, zum anderen aufgrund seines geringen Gewichtes, aber auch seiner schönen gleichmäßigen Optik – und nicht zuletzt auch einfach wegen seiner schönen Farben. Jedes Kissen wird zum Hingucker. Und es ist dabei ganz einfach gemacht. Wenn du Bändchengarn Xl verwendest, solltest du aber bedenken, dass eine Rolle nicht ganz für ein Kissen reichen wird, es sei denn, du möchstest ein etwas kleineres Kissen bestricken. Für 40 x 40 cm wirst du auf jeden Fall eine zweite Rolle anfangen müssen (also, ich würde sagen: Plane für insgesamt zwei Kissen drei Rollen Bändchengarn XL ein – das passt bei einfachem Arbeitsfaden und 10er Nadeln – egal ob du häkelst oder strickst).

Aber natürlich kann man aus Bändchengarn auch anderes machen: Zum Beispiel lockere und luftige Loops. Gerade jetzt für den Frühling perfekt, weil das leichte Baumwollgarn eben nicht zu warm ist und trotzdem gegen Wind schützt.

Gestrickter Loop aus Bändchengarn XL Leinengrau
Gestrickter Loop aus Bändchengarn XL Leinengrau

Dieser Loop ist im Patentmuster gestrickt, einmal in sich verdreht und dann Anfang und Ende zusammengenäht. Er reicht damit einmal locker um den Hals. Dafür reicht eine Rolle Bändchengarn XL (hier in der Farbe „Leinengrau“)

Eine weitere Verwendung für Bändchengarn XL oder XL extrabreit sind Tischsets. Bändchengarn hat auch hier den großen Vorteil, dass es eben zarter und gleichmäßiger ist als Textilgarn. Einfädig gearbeitet werden die Tischsets deshalb nicht so hoch. Und Teller, Tassen oder Gläser stehen sicher. Außerdem kommt die große Ergiebigkeit des Bändchengarns sehr vorteilhaft hinzu: Eine 250g-Rolle reicht für zwei Tischsets in der Größe von ca. 40 x 29-30 cm (locker in halben festen Maschen gehäkelt):

Tischset aus Bändchengarn XL extrabreit
Tischset aus Bändchengarn XL extrabreit

Gearbeitet habe ich hier mit einem 10mm Häkelhaken.

Aber natürlich kann man aus Bändchengarnen auch kleinere Körbe häkeln oder stricken. Nur sollte man darauf achten, dass die Körbe wirklich nicht allzu groß werden. Für größere Körbe eignet sich dann doch Textilgarn besser, weil es derber, dicker und dadurch stabiler ist. Aber für kleinere Utensilos kann man Bändchengarn sehr gut verwenden – egal, ob man häkelt oder strickt:

Zwei kleine Körbchen aus Bändchengarn
Zwei kleine Körbchen aus Bändchengarn
Bändchengarn XL extrabreit
Bändchengarn XL extrabreit

Gearbeitet mit doppeltem Arbeitsfaden und 8mm Häkelhaken. Materialbedarf: Eine Rolle Bändchengarn XL extrabreit (hier im Farbton „Stone“) reicht für zwei  Körbchen von ca. Ø14 x H 10 cm. Super geeignet als Utensilo, z.B. fürs Bad.

Bändchengarn XL Strickkorb und Tischset
Bändchengarn XL Strickkorb, Tischset (noch nicht ganz fertig) und Kissen im Hintergrund

Der kleine Strickkorb ist aus zwei Rollen Bändchengarn XL in Leinengrau gestrickt. Den Arbeitsfaden habe ich aber dafür dreifach genommen (ist zwar eine etwas mühsame „Umwickelei“, aber wo ein Wille ist, …..),  sonst hätte der Korb keine ausreichende Stabilität und wäre mir persönlich auch zu filigran geworden.  Sofakissen und Tischset im Hintergrund sind ebenfalls aus Bändchengarn XL gestrickt bzw. gehäkelt.

Wollefest Leipzig

Und noch ein kleiner Hinweis zum Schluss: Wer unsere Neuheiten (und auch das Altbewährte) mal in natura erleben möchte, der kann uns am Wochenende (11. und 12.03.2017) in der Glashalle der Messe Leipzig zum 10. Wollefest Leipzig besuchen. Stand 65:

Leipziger Wollefest

In der wunderschönen Glashalle mit vielen anderen tollen Ausstellern wird es ganz sicher wieder ein „wahres Fest“ für alle Handarbeitsfans. Wir freuen uns auf deinen Besuch!